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Schönheit Vergeht, Tugend Besteht

Der Rest ist beim Blick in den Spiegel unzufrieden mit dem Äußeren. Und auch Männer sind immer häufiger von diesen Selbstzweifeln geplagt. Diese Minderwertigkeitsgefühle können langfristig dazu führen, dass die Person unter Scham, Ängsten, Hemmungen oder sogar Depressionen leidet.

Sie schnitten alle relativ schlecht ab, es gewann eine am Computer nachbearbeitete „virtuelle Miss“. „Die virtuellen Gesichter haben Merkmale, die für uns normale Menschen völlig unerreichbar sind“, sagt Gründl. Dennoch würden wir ständig mit solchen Gesichtern konfrontiert, etwa in der Kosmetikwerbung. „Wir laufen Gefahr zu den Opfern unseres eigenen, völlig unrealistischen Schönheitsideals zu werden“, sagt Gründl. Es gab auch einige Herren vom blonden Typus wie Brad Pitt, doch stellten sie eher eine Ausnahme dar.

Zur Zeit von Restauration und Biedermeier um 1820 bis 1850 waren ausgesprochen komplizierte Frisuren mit seitlichen Locken und hochgestecktem Haar modern, die sich tendenziell am Barock des 17. Jahrhunderts orientierten, und auch Korsett und Reifrock (diesmal als Krinoline) – also die übersteigert weibliche Sanduhr-Figur – kamen in etwas anderer Form wieder in Mode. Jahrhundert durch breite Hüte und zierliche Sonnenschirme vor Sonnenschäden geschützt.

Die im Spray enthaltene Hyaluronsäure sorgt für ausreichend Feuchtigkeit und bildet darüber hinaus einen Schutzfilm, der sich über die Schleimhäute legt. Auf diese Weise wird die optimale Funktion der Nase mit hysan® Hyaluronspray in der täglichen Pflege unterstützt. Die Symmetrie eines Gesichts gilt in einigen Fällen als Merkmal für Schönheit, obwohl beide Gesichtshälften eines Menschen immer verschieden sind (s. a. Idealisierung). Selfies bilden Gesichter seitenverkehrt ab, Menschen erkennen darin das eigene (nur) ihnen bekannte Spiegelbild und finden die Selfies deshalb oft „besser“ als Normalaufnahmen. Jahrhundert noch immer viel Zeit verwendet, besonders bei den Frauen.

Neuere Untersuchungen zeigen aber, dass sie während dieser Tage maskulinere Männer bevorzugen. Generell bewerten Frauen Gesichter attraktiver, die in ihrer Maskulinität etwas über dem Durchschnitt liegen. Während ihrer fruchtbaren Tage – charakterisiert durch einen hohen Östrogen- und einen tiefen Progesteronspiegel – ziehen sie noch stärker maskulinisierte Gesichter vor. Eine hohe Fortpflanzungsbereitschaft der Frau während dieser Zeit manifestiert sich somit in einer erhöhten Präferenz für Männer mit ausgeprägt maskulinen Merkmalen. Versuche mit höheren Tierarten zeigen, dass Männchen mit hoher Körpersymmetrie bei den Weibchen bessere Verpaarungschancen haben als weniger symmetrische.

Die Notwendigkeit, die Durchführung gemäß der Planung an- und durchzusetzen, wird in der Produktionstechnik oder der Dienstetheorie als Durchsetzung bezeichnet. Solche konsequente Durchsetzung der Planung wird nur gelingen, wenn die Planung den Prozess hinreichend genau abbildet und die tatsächlichen Notwendigkeiten berücksichtigt. Für eine erfolgreiche Durchsetzung der Planung sind also das anfängliche Assessment zur Bestimmung der Vorgaben und die wiederholte Evaluation zur Rückmeldung aus dem Pflegeprozess entscheidend. Interessant sind hierzu die wenigen Textanalysen der Planungen und Berichte der Umsetzung der Pflege, die es bisher gibt. Das überwiegend in Nordamerika verbreitete fünfphasige oder fünfschrittige Modell enthält als zusätzlichen Schritt nach dem Assessment die Phase der Diagnose.

Das Staunen über Schönheit gehört seit der Antike zu den wichtigsten Themen der Philosophie. Schon Platon beschäftigt sich in seinem Symposion damit, wie Schönheit auf die Menschen wirkt. In der Philosophie des Mittelalters gilt Schönheit als „Glanz der Wahrheit“, eine Eigenschaft von Gedanken, die von deren Übereinstimmung mit der Wirklichkeit abhängt. In der neuzeitlichen Philosophie beschäftigt sich dann die Ästhetik mit der Frage, was Schönheit sei.

Es geht also um Personen mit Charisma, die nicht nur schön gesehen sondern auch als schön empfunden werden. Meistens spielt es dann garkeine große Rolle mehr, ob der Mensch die perfekten Maße hat. „Es gibt eine lange Geschichte des weiblichen Körpers als kulturell defizitär codierten Körper, als einen pathologischen Körper, der diszipliniert und normiert werden muss“, so Heike Steinhoff. „Durch die sozialen Medien hat sich der Blick auf die Schönheit weiterentwickelt“, stellt Heike Steinhoff fest.

Zwischen dem Mittelalter und der Renaissance haben sich die sozioökonomischen Rahmenbedingungen nicht extrem verändert, doch das Schönheitsideal kippte von mager zu drall. Immanuel Kant spricht von „interesselosem Wohlgefallen“. Können wir Schönheit zweckfrei genießen – oder denken wir immer automatisch auch an Sex?

2000 bis 5000 Mal pro Woche werden die Deutschen mit Bildern von digital manipulierten Körpern konfrontiert, glaubt sie. Schönheit als Gegensatz zu Hässlichkeit ist ein abstrakter Begriff, der stark mit allen Aspekten menschlichen Daseins verbunden ist. Mit der Bedeutung dieses Worts beschäftigt sich hauptsächlich die philosophische Disziplin der Ästhetik.

Die Präferenz für Partner mit symmetrischem Gesichts- und Körperbau konnte auch beim Menschen nachgewiesen werden. Männer mit hoher Symmetrie wurden in Versuchen besser bewertet und besonders symmetrische waren auch die beliebteren Sexualpartner als die weniger symmetrischen.

Optimistische Menschen wirken beinahe wie ein Magnet. Weshalb sind wir durch Schönheit so stark manipulierbar? Weil wir das Schöne unwillkürlich mit dem Guten gleichsetzen, und zwar von Anfang an. Zeigt man Säuglingen zwei Gesichter, ein schönes und ein eher hässliches, und lässt sie dazu unangenehme, räumlich nicht lokalisierbare Geräusche hören, schauen sie zum hässlicheren Gesicht. Hören sie umgekehrt eine freundliche, zärtliche Stimme, schauen sie zum schönen Gesicht.

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