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Mehr Innere Und äußere Schönheit

Weibliche Attraktivität wurde und wird in den meisten Gesellschaften mit einem wohlgerundeten Körper und vollen Hüften in Verbindung gebracht. Für Europa muss allerdings einschränkend bemerkt werden, dass gleichzeitig schon im 15. Jahrhundert geschnürte Taillen modern waren, die sich von ca. 1915 bis zum Ideal der Wespentaille und zur sogenannten ‚Sanduhrform‘ steigerten, die nur mit Hilfe von Korsetten und mit nicht unerheblichem Gesundheitrisiko erreicht werden konnte.

Solche Resultate führten zur Vermutung, dass Attraktivität mit Durchschnitt gleichzusetzen ist. In Wahlversuchen wurden auch die Durchschnittsbilder von Hunden, Vögeln und sogar Uhren den Ausgangsbildern vorgezogen, was zeigt, dass der Mensch eine generelle Vorliebe für den Durchschnitt zeigt.

In fast allen Zeitaltern und Kulturen beschäftigten sich Frauen noch intensiver als Männer mit der Schönheitspflege. Die Ursachen für diese Geschlechterunterschiede sehen die Autorin Grauer und der Autor Schlottke in unserer Kultur, in der Frauen weitaus stärker nach ihrem Aussehen als Männer beurteilt werden. Von Männern werden eher gute Leistungen und Erfolge erwartet.

Diese Gesichter weisen ganz bestimmte Proportionen auf. Werden normale Gesichter durch «Morphing» (Überlagerung von Bildern) zu einem «Durchschnittsgesicht » verschmolzen, gilt dieses als attraktiver als die Ausgangsgesichter.

Louis, hat dazu die einschlägigen Studien zusammengefasst, zum Beispiel in seiner „Encyclopedia of Criminology“. Und Schönheit kann auch gefährlich sein – für das Schöne und für den Betrachter. Christoph Redies hat keine Angst vor der Entzauberung der Schönheit, auch wenn er noch genauer herausfinden sollte, was sie ist und wie sie auf uns wirkt. Und das hat natürlich auch Auswirkungen auf das Sexualleben.

Die Informationssammlung ist jedoch nie abgeschlossen, da nachfolgend bekanntwerdende Informationen wieder zur Ermittlung neuer Pflegeprioritäten führen können. Er begründete damit den Skeptizismus innerhalb der Platonischen Akademie und riet den Philosophen, auf die Formulierung von Lehrmeinungen ganz zu verzichten.

Die Wangen sollten leicht gerötet sein, der Mund weder zu klein noch zu groß und kirschrot. Der Mann der Hochrenaissance (erste Hälfte 16. Jahrhundert) ist kräftig und muskulös – breite Schulterpolster und Puffärmel unterstützen optisch diese Tendenz. Er trägt auch (Voll-)Bart und im Allgemeinen kurzes Haar (mit Ausnahmen vor allem bei jungen Männern). Die männliche Renaissance-Mode mit enganliegenden Beinkleidern stellt auch gewisse Anforderungen an schöne Beine. Das von der westlichen Modebranche in der zweiten Hälfte des 20.

Meinungen verstanden die Stoiker als „schwache oder falsche Annahmen“. Berühmte Vertreterinnen waren die später zur Fürstin von Monaco aufgestiegene Grace Kelly, Deborah Kerr, und in Europa auch die noch bis Anfang der 1980er Jahre tätige Romy Schneider oder Catherine Deneuve. Nach 1790, also ab der französischen Revolution, und im frühen 19.

Jahrhunderts begann sich das Schönheitsideal zu diversifizieren, wie viele andere gesellschaftliche Ideale auch. Verantwortlich dafür ist auch eine kulturelle Globalisierung.

Jahrhunderts eine Welle der Begeisterung für indische Bollywood-Filme, in der sich eine bereits zuvor bekannte Begeisterung für exotische Schönheit zeigt. Hinzu kommt die Durchmischung auch der europäischen Länder mit Emigranten verschiedenster Herkunft. Weltweit als geradezu mythische Schönheit gefeiert und als Vorbild entsprechend einflussreich war vor allem die „göttliche“ Greta Garbo. Neben ihrer Schauspielkunst wurde die Garbo für die makellose Vollkommenheit ihrer Gesichtszüge bewundert, und sie war stilbildend u. für Schauspielerinnen wie Joan Crawford, Marlene Dietrich und Katharine Hepburn, und „mit der Zeit“ sahen ihr „selbst die Schaufensterpuppen in den Warenhäusern … ähnlich“.

Ich wusste vorher schon, dass es verschiedene Vorstellungen von Schönheit auf der Welt gibt. Auf Reisen habe ich gemerkt, dass in anderen Ländern ganz andere Ideale gelten als hierin den USA. Hier denkt jede Frau, sie wird nach ihrem Aussehen bewertet – dabei ändern sich diese „Vorgaben“ immer, wenn sie woanders ist. Was aber in diesen Bildern ganz klar wird, ist, dass sie keine kulturellen Vorstellungen von Schönheit widerspiegeln.

Bereits ein 13 Monate alter Schimpanse kann dem Blick eines erwachsenen Menschen folgen, der auf ein externes Objekt blickt. Derartige Fähigkeiten sind die Voraussetzung für die komplexen soziokognitiven Kommunikationsmöglichkeiten höherer Primaten und des Menschen. Die Gesichtswahrnehmung weist zahlreiche funktionell unterscheidbare Aspekte auf, etwa das Erkennen des emotionalen Ausdrucks oder der Blickrichtung eines Sozialpartners.

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